Den Alltag verbessern - Neurologische Rehabilitation feiert Jubiläum

Starkes Team der neurologischen Rehabilitation
Multidisziplinäre Zusammenarbeit der Neurologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Neuropsychologen, Logopäden, Sporttherapeuten und Ernährungsberater.
Rehabilitationszentrum am Alfried Krupp Krankenhaus

Wenn ein Patient nach der Therapie keine Schwindelanfälle mehr hat, sich wieder eine allgemeine Beweglichkeit einstellt, ein Gehstock statt Rollator reicht, und der Patient am Ende sogar wieder Geige spielen kann, ist das ein großer Erfolg. Wenn der Patient 93 Jahre alt ist, ist das bemerkenswert.

„Es sind solche erfreulichen Entwicklungen, die für den Patienten den Alltag verbessern und unser Team immer wieder aufs Neue motivieren“, freut sich Dr. med Regina Rogozinski, leitende Ärzte des ambulanten Rehabilitationszentrums am Alfried Krupp Krankenhaus. Die Tageseinrichtung ist spezialisiert auf neurologische Erkrankungen und feiert in diesem Jahr 20-jähriges Jubiläum.

In die Rehabilitation kommen Patienten nach Schlaganfällen, Operationen an Gehirn oder Rückenmark und bei entzündlichen und sonstigen Erkrankungen des Nervensystems.  „Am ersten Tag sind die Patienten meist aufgeregt und unsicher. Ein offenes, vertrauliches Gespräch steht deshalb am Anfang. Was denkt der Patient über seine Symptome und welche Ziele hat er, was macht er beruflich, wie ist das familiäre Umfeld? Auf dieser Grundlage erstellen wir für jeden Patienten ein individuelles Therapiekonzept“, erklärt Dr. med Regina Rogozinski. 

Den Alltag wieder bewältigen, möglichst zurück in das Berufsleben, lautet bei den meisten Patienten das Ziel. Auf dem Weg dahin, nehmen sie in angenehm persönlicher Atmosphäre an Ergo-, Sport-, Physio- oder Kunst- und Gestaltungstherapie teil. Beratung bieten die Neuropsychologie, der Sozialdienst und Ernährungsexperten. Bis zu acht Einzel- oder Gruppentherapien stehen täglich auf dem Programm – immer ausgerichtet an der persönlichen Situation der Patienten und den neurologischen Beeinträchtigungen. Auch die Angehörigen werden in die Therapie auf Wunsch eingebunden.

Der individuelle Reha-Plan wird permanent an die Fortschritte angepasst, die der Patient erzielt. Regelmäßig besprechen Ärzte mit ihm die aktuelle Situation und wie es Zuhause und im Beruf weitergehen kann. Durch die enge Kooperation mit der Klinik für Neurologie des Alfried Krupp Krankenhaus lassen sich auch komplexe Krankheitsbilder behandeln. Darüber hinaus stehen während der Rehazeit sämtliche modernen Diagnostikverfahren des Krankenhauses zur Verfügung.

Seit 20 Jahren werden in der Tageseinrichtung neurologische Patienten bis zu vier Wochen behandelt. Wie umfangreich die Trainingsmöglichkeiten in der Reha sind, davon können sich Interessierte am 7. September ein Bild machen. Beim Tag der offenen Tür werden Einblicke in die Therapien gegeben und Informationen über neurologische Erkrankungen mit Kaffee und Kuchen im Reha-Café versüßt. Währenddessen können sich Kinder auf der Hüpfburg und bei Spielen austoben.

Mehr Informationen zum Tag der offenen Tür.

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